Winter Collection
Life

7 Tricks für die perfekte Party

Du willst family & friends zu Weihnachten oder Silvester einladen? Dann starte jetzt mit den Vorbereitungen – ganz entspannt
Text by Corinna Ophüls, Picture Credit: Credit: Duet Postscriptum/Stocksy
Die Gästeliste
Es gibt nichts Unangenehmeres, als hitzige Diskussionen am festlich gedeckten Tisch – oder, fast noch schlimmer, betretenes Schweigen. Daher sollte man vorher überlegen: Wer passt zusammen? Wer hat interessante Themen auf Lager oder bringt Stimmung in die Bude? Und wo gibt es Konfliktpotenzial? Im Zweifel heißt das eben auch: Onkel Harald darf nicht kommen, weil er sich jedes Mal mit Tante Trude in die Haare kriegt.
Credit: JAN BALDWIN/ PLAINPICTURE
Einladungskarte oder Whatsapp-Message?
Einladungen übers Smartphone zu verschicken ist heutzutage ja fast schon zur Regel geworden. Klar, ist ja auch schön einfach und günstig. Eine offizielle Karte aus Papier wirkt allerdings wertiger, außerdem geht eine Handy-Message im Alltagstrubel leicht mal unter. Wenn du bei jedem Gast nachhaken musst, ob er denn nun kommt oder nicht, hast du am Ende nur mehr Arbeit. Und: Eine hübsch gestaltete Einladung ist eine schöne Erinnerung, die sich die Gäste an den Kühlschrank pinnen können.
CREDIT: VICKI GRAFTON/ STOCKSY
Sitzordnung
Zwei Möglichkeiten: Entweder, du setzt Leute zusammen, die sich gut kennen. Dann wird die Stimmung auf jeden Fall fröhlich und ausgelassen. Oder du „verkuppelst“ Personen, die sich nicht kennen, aber gemeinsame Themen haben. So oder so solltest du Tischkärtchen mit Namen aufstellen – das verhindert Diskussionen („…ähm, eigentlich wollte ICH gerne neben Ryan sitzen.“) und peinliche Situationen, vor allem für Single-Gäste. Die Sitzordnung ist ja nicht in Stein gemeißelt, nach dem Essen lockert sich das Ganze meistens sowieso auf.
Tischdeko - Fluch oder Segen?

Das ist natürlich Geschmackssache. Wir aber finden: Ein bisschen Make-up für den Tisch gehört dazu. Hilfreich ist es, sich ein Farbkonzept zu überlegen und sich konsequent daran zu halten. So entsteht ein harmonisches Gesamtbild. Als Deko machen sich Kerzen und Grünzeug gut, an Weihnachten reichen z.B. schon ein paar Eukalyptuszweige und Teelichter auf dem Tisch. No-Gos: Die Festtafel überladen oder zu hohe Blumen und Kerzenständer aufstellen, sodass sich die Gäste über den Tisch hinweg nicht anschauen können. Tipp: Am besten schon einen Tag vor dem Fest mit dem Dekorieren anfangen – erfahrungsgemäß fehlt meistens doch noch etwas.

Und das Essen?

Da du vermutlich kein Sterne-Restaurant betreibst, erwartet niemand Haute Cuisine. Sprich, das Menü muss nicht kompliziert und teuer sein. Wenn du trotzdem drei Gänge einplanen willst, reicht es, wenn einer davon warm ist. Als Vorspeise kannst du Fingerfood oder Salat reichen, als Nachtisch Eis mit Zimtstreuseln – alles Dinge, die du schon ein paar Tage früher vorbereiten kannst. Entscheide dich am besten für Rezepte, die du schon einmal probegekocht hast. Und falls doch mal was anbrennt: Halte für alle Fälle die Nummer vom Lieferservice bereit…

CREDIT: TATJANA ZLATKOVIC/STOCKSY
Entspann dich!

Wer kennt das nicht: Eigentlich hat man sich so sehr auf das Fest mit seinen Liebsten gefreut, und dann rennt man den ganzen Abend mit hektisch gerötetem Gesicht zwischen Küche und Esszimmer hin und her. Ziemlich unentspannt – und auch nicht besonders schön für die Gäste. Am Ende sind doch schöne Gespräche wichtiger als der perfekte Garpunkt des Fleisches, oder? Bereite also schon in den Tagen vorher möglichst viel fürs Dinner vor und setze dich ansonsten auch mal hin, um zu plaudern. Zur Not die beste Freundin oder die Mama zum Helfen einspannen!

Last but not least: Muss ich eigentlich die Nachbarn informieren?

Wer nur ein paar Freunde und die engste Familie einlädt, braucht dafür natürlich keinen offiziellen Aushang zu machen. Fällt die Silvester-Sause etwas größer aus, kann eine Vorwarnung Ärger ersparen. Wenn kurz vor zwölf der grantige Typ von nebenan an der Wohnungstür klingelt – oder, schlimmer noch, die Polizei – ist das ein echter Stimmungskiller. Also besser ein oder zwei Wochen vor der Party eine nett formulierte Vorwarnung verteilen und im Zweifel ein bisschen Schoki dazulegen...