Winter Collection
Beauty

Lidstrich: 5
Trendlooks für 2018

Bei den aktuellen Schauen haben Designer und Make-up-Artists dem Lidstrich ein Update verpasst. Tragbar? Kommt auf den Anlass an. Oder aufs Trendbewusstsein. Inspirieren lassen geht aber immer, finden wir.
TEXT BY JUDITH GERSTBREIN
CREDIT: ANDREA ADRIANI/IMAXTREE.COM
Think big! XL-Eyeliner rund ums Auge
Puristinnen werden sich sofort in den Look verlieben: Auffällig, aber nicht aufdringlich ist die Kombination aus zurückhaltendem Make-up und klarem Fokus auf die Augenpartie, wie hier bei Cavalli. Relativ simpel ist auch die Umsetzung: Die Haut mit Foundation und Concealer ausgleichen, dann mit transparentem Puder oder Highlighter Lichtpunkte auf Stirn, Wangen und Nasenrücken setzen. Die Lippen natürlich lassen und lediglich mit einem Balsam pflegen. Der Lidstrich wird in Mandelform rund ums ganze Auge gezogen. Für präzisen Auftrag und eine klare Kontur eignet sich am besten Liquid Liner mit Pinsel-Applikator. Zuletzt kräftig mit Mascara tuschen.
CREDIT: ARMANDO GRILLO/IMAXTREE
Multicolor: Schwarz + Farbe wirkt natürlicher, als man denkt
Schmeichelt dem Teint und verstärkt den Ausdruck: ein Hauch Kajal in ähnlichem Farbton wie die Augenfarbe. Heißt: ein leichtes Türkis zu grünen Augen. Leuchtendes Indigo zu blauen. Oder Kupfertöne zu braunen Augen. Das Make-up dazu: ein schimmernder, leuchtender Teint und nudefarbene Lippen. Wer mag, setzt noch Schimmer-Akzente auf Wangen und Mund. Den Basic-Lidstrich in Schwarz schwungvoll vom inneren Lidrand nach außen ziehen und dünn auslaufen lassen. Die Schmuckfarbe darunter und am äußeren Lidrand ansetzen und mit dem Schwarz gleichauf enden lassen.
CREDIT: ARMANDO GRILLO/IMAXTREE
Mit dickem Ende: Klassisch spitz zulaufende Mandelaugen? So was von out!
Der Look von Jason Wu lebt vom Kontrast: Auf der einen Seite steht der Lidstrich, der quasi spiegelverkehrt zum herkömmlichen Schwalbenschwanz in der Mitte des Lids dünn beginnt und breit endet. Damit der Look insgesamt weicher wirkt, den Kajal auf dem beweglichen Lid weich auslaufen lassen. Dem dunklen Akzent auf dem Auge gegenüber steht ein super natürliches Make-up: Eine BB-Creme gleicht den Teint aus, dazu Mascara auftragen (den unteren Lidrand pur lassen), die Brauen in Form bürsten und softes Rouge auf die Wangen setzen.
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CREDIT: Matteo Volta/Imaxtree
Aufschwung: Eyeliner am unteren Lidrand
Langsam, aber sicher hat er sich in den Vordergrund gearbeitet und die Führung übernommen. Zuerst gleichwertig mit dem oberen Lidstrich und jetzt neu: recht dominant mit Schwung. Um soft zu bleiben, die Linie mit einem extra weichen Stift und/oder mit gut haftendem Lidschatten ziehen. Zum Innenwinkel des Auges hin ausblenden. Mit verlängernder Mascara einen Gegenpol setzen. Zartes Rosa auf Lippen und Wangen hilft on top, den Look nicht zu edgy wirken zu lassen.
CREDIT: ANDREA ADRIANI/IMAXTREE
Knapp daneben: der Off-Lidstrich
DER Look für Super Natural Girls oder Blondinen. Warum? Weil gerade die hellen Brauen dem feinen Lidstrich die alleinige Aufmerksamkeit schenken. Und Mascara und Rouge erst gar nicht auf dem Plan stehen. Den Teint mit feuchtigkeitsspendender, leichter Foundation ausgleichen und die Lippen mit Balm geschmeidig zaubern. Der Lidstrich hat in etwa die Form eines weit gezogenen Vs. Der Twist: Die Linie nicht genau an der Lidkante ansetzen, sondern etwas oberhalb. Mittig beginnen und zuerst dem Auge folgen, dann mit Schwung nach oben ziehen.

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